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29.09.2011 Watzmann Überschreitung Königstour über den Kaiser der Berge BGL)
Geschrieben von: Ferdinand Farthofer   
Freitag, den 30. September 2011 um 18:20 Uhr

29.09.2011 Watzmann Überschreitung Königstour über den Kaiser der Berge (BGL)

 


Watzmann Überschreitung ein alpines Unternehmen.

Traum Wetter, Traum Temperaturen, super Alt Weibersommer und dann die Tour der Touren die Überschreitung des Watzmannmassiv in einem durch.

Am Donnerstag wagte mann es dann um 5 Uhr hieß es aufstehen dann, um 05.30 Uhr abfahrt mit dem Auto zum Parkplatz am Talausgang des Wimbachgriestales.

Und schon um 06.00 Uhr ging´s in völliger Dunkelheit mit Stirnlampe aufwärts den Forstwegen folgend Richtung Watzmannhaus.

Ein Traum Sonnenaufgang kurz nach der Mitterkaseralm und dann weiter Richtung Watzmannhaus.

Am letzten Anstieg Richtung Watzmannhaus liegend e Täler des inneren Berchtesgadener Land noch wie in Watte gehüllt in den Nebelschichten besonders hervorheben tut sich die Gipfelformation der schlafenden Hexe, der Untersberg als erste große Bergerhebung aus dem Flachgau heraus dann natürlich das Göllmassiv, das hohe Brett der jenen rund anschließend das Steinernem Meer und gegenüber der Hochkalter mit seinen Schroffen Felsen und den Steilabfallenden Bergwänden.

Nach strammen Marsch und 2,4 Stunden erreicht man das Watzmannhaus, eigentlich steht auf den Weghinweisen Anstieg für die genau 1158 Höhenmeter die man zurücklegen muss 4 Stunden doch es ging schneller und gut.

Nach einer kurzen Rast ging’s weiter auf das Hocheck der erste Markante vorgipfel des Watzmannes ein traumhafter Ausblick bis tief in das Wimbachgriestal sowie Richtung Königssee sind die Belohnung.

Etliche Bergsteiger die die Tour in zwei Tagen machten also am Watzmannhaus genächtigt haben sind schon beim überstieg Richtung Mittelspitze der höchsten Erhebung am Watzmann und der zweithöchste Gipfel in den Deutschen bergen.

Einige die dort unterwegs sind, ist nicht wirklich zuzutrauen das Sie Heil wieder im Tal ankommen, es ist halt der Berg der Berge zumindest bei den Deutschen aber auch einigen anderen Urlaubern.

So wird auf allen Vieren Richtung Gipfel geklettert und zeitweise ist ein Hinsehen schon beängstigend.

Erstaunlicherweise haben jedoch die Bergsteiger alle eine Gute Ausrüstung also der klassische Sandalenträger ist nicht anzutreffen was ja sonst das Klischee noch mehr bedienen würde.

Anschließend geht’s dann weiter rüber zur Südspitze einer eher ausgesetzterten Überschreitung die mit weniger Versicherungen wie Stahlseilen versehen ist jedoch die das letzte Gipfelziel der Tour ist.

Bereits um 11.45 Uhr ist die Südspitze erreicht wiederum eine erheblich schnellere Zeit als auf den Wander und Weghinweisen der Nationalparkverwaltung.

Nach nun einer erneuten längeren Rast geht’s abwärts ins Tal, über der Schulter der Südspitze hinab Richtung Wimbachgriestal einem sehr schlecht erhaltenen Weg der zwar mit Stahlversicherungen aber permanenten Steinschlag durch andere Wanderer der rutschig und einfach ungut zu gehen ist doch auch dies ist geschafft.

Dann nur noch und dieses nur noch ist verräterisch den nun geht es rund 7 KM hinaus durch das Wimbachtal Richtung Ausgang zurück zum Auto und dieses Tal zieht und Zeiht sich und scheint kein Ende zu nehmen, langsam aber sicher machen sich auch die Ermüdungen und die Anstrengung dieser Tour bemerkbar doch dann nach rund 9 Stunden Anstrengung ist es vorbei eine Riesen Tour mit einem Rumreichen Namen zu den besten Wetterbedingungen die mann sich vorstellen konnte.

Jederzeit wieder zu empfehlen vielleicht langsammer , Vielleicht geruhsammer doch immer als Genusstour zu bezeichnen.

Bericht Salzburgsberge

Fotos Salzburgsberge E.S





 
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