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Der Hohe Göll eine Genusstour mit grandiosen Bergpanorama.
Geschrieben von: Ferdinand Farthofer   
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 20:16 Uhr

Der Hohe Göll eine Genusstour mit grandiosen Bergpanorama.


Ideale Herbsttour

Einer der schönsten Hausberge des Berchtesgadenerland aber auch des Salzachtales bei Golling und Kuchl ist der Göll Gebirgsstock.

Eine wirkliche Genusstour ist die Besteigung des Hohen Göll ausgehend von der Enzianhütte über den Forstweg hinauf zur Materialseilbahnstation und dann kann man sich entscheiden nehme ich den Weg über Österreich einen Serpentinen weg der sich leicht und recht angenehm hinauf zum Purtschella Haus führt oder den Steilen auf der Deutschen Seite gelegenen Weg hinauf zum Purtschella Haus jene Berghütte, die schon seit jeher auf zwei Grenzen stand und in der man in der Hütte einen Grenzübertritt von Bayern nach Salzburg also Deutschland Österreich oder umgekehrt machen kann.

Eine Kurze Rast und dann geht es weiter hinauf dem Weg folgend bis zum einstige der Route die auf der Schulter zwischen Göll Westwand und Freileiten liegt.

Am Ende der Schulter muss man sich entscheiden nehme ich den Weg über den Schuster steig einem Klettersteig mittlerer Schwierigkeit übe rein Wandmassiv, das sich fast senkrecht in die höhe, hebt von rund 90 Metern bis hinauf zum Ausstieg auf die Gipfelschulter des Hohen Göll.

Oder ich nehme den Weg erst Links über eine Reihe schräger Bänder bis zum einstige in de Sogenannten Kamin der dann ebenfalls als Klettersteig also seilversichert wiederum rund 70 Meter aufwärtsführt mit immer einem Grandiosen Blick ins Tal Richtung Kuchl.

Auch da kommt man oben auf der Schulter des Hohen Göll raus auf der man dann im einfachen Weg den Steinmanderln folgen bis zur Überschreitung zum Gipfelgrad führt.

Dort ist nochmals eine kleine Kraxelei angesagt die wiederum seilversichert, an einem kleinen Gletscher oder heutzutage nur noch Restschneefeld welches sich am Plateau durch Schneeverfrachtungen ind er Senke sammelt, vorbeiführt erreicht man das letzte Etappenziel des Hohen Göll.

Schnellen Schrittes kann mann nun vorbei and en Grenzsteinen die den Nationalen Grenzverlauf Deutschland Österreich signalisiert bis zum Gipfelkreuz.

Dann steht man oben auf dem 2.500 Meter hohen Gipfel mit dem Wohl schönsten Gipfelkreuz der Region.

Ein besonders schönes Erlebnis ist wenn der Sonnenstand im Osten schon tiefer steht und die Sonne nun den Bergkristall der in der Mitte des Gipfelkreuzes eingelassen ist zum Erleuchten bringt ein unbeschreibliches Erlebnis.

Aber nach einer kurzen Rast heißt es auch schon wieder aufbrechen der Abstieg ruft.

So geht es zurück und dann kann man entscheiden Kamin oder Schustersteig oder die Überschreitung zum Mandlgrad und dem Kehlsteinhaus doch ich wähle meistens im Aufstiege den Schustersteig und im Anstiege den Kamin dieser ist sicherer ind er Wand, weil der Schustersteig ist, durch die vielen Tausend Begehungen die er schon erfahren hat recht glatt und speckig und so ist ein Ausrutschen dort eher möglich als wenn man über den Kamin geht.

Der weiter Abstieg geht wieder rüber zur Schulter oberhalb des Tales und dann folgend wie der Aufstieg.

Eine Tour die mit ausreichend Pausen und guter Kondition in rund 8 Stunden zu schaffen ist und zu machen ist, manch einer macht sie schneller andere Langsamer wichtig ist der Genuss.

Bericht & Impressionen Salzburgsberge.






 
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