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08.10.2011 Regen, Schneeflocken es stürmt, verletzter Wanderer am Gaisberg Übung der Bergrettung (SL/SL)
Geschrieben von: Ferdinand Farthofer   
Samstag, den 08. Oktober 2011 um 16:16 Uhr

08.10.2011 Regen, Schneeflocken es stürmt, verletzter Wanderer am Gaisberg Übung der Bergrettung (SL/SL)


Bergretter üben den Sucheinsatz am Gaisberg.

Der Sommer hat sich verabschiedet und die ersten Vorboten des Winters klopfen vehement an die Tür.

Es Regnet, schneit und die Temperaturen liegen bei rund 5 Grad Celsius im Tal, da geht ein Notruf ein und löst einen Sucheinsatz der Bergrettung Stadt Salzburg aus.

Ein Wanderer meldet sich über Notruf und teilt mit er sei schwer gestürzt er weis jedoch nicht wo lediglich das Er am Morgen trotz des schlechten Wetters von Salzburg aus auf den Gaisberg gewandert war und das er nun irgendwo liege jedoch konnte er nicht aufgrund des schlechten Wetters aber auch der mangelnden Ortskunde sagen wo er ist.

Die ist die durchaus sehr Realistische und für die Bergretter nicht selten gewordenen Übungsannahme eines Sucheinsatzes.

Um 08.00 Uhr morgens wird der Alarm ausgelöst und bereits 30 Minuten Später rücken die Suchtrupps Richtung Gaisberg aus.

Da man zu keinem Zeitpunkt wusste wo der Verletzte liegen kann und desto höher der Verletzte gekommen ist desto niedriger sind die Temperaturen. Am Gipfelplateau herrschen Temperaturen um 0 Grad und somit ist es extrem wichtig das der Verletzte schnellst möglich gefunden wird.

Da auf den Gaisberg drei große und ausgeschilderte Wege führen, werden somit drei Suchtrupps gebildet und diese steigen dann über die Wanderwege Richtung Gaisberg auf.

Ein Trupp startet aus Aigen, ein weiterer Trupp aus Parsch und der dritte Trupp steigt über die Nockstein Klamm über den Nockstein hinauf zum Gaisberg.

Gegen 10.00 Uhr erreicht die Einsatzleitung der erlösende Funkspruch ein Suchtrupp hat den Vermisten oberhalb des Rundwanderweges auf rund 1100 Meter Seehöhe gefunden und beginnen mit der Versorgung des Verletzten.

Anschließend erreichen auch der nächste Trupp die Einsatzstelle nun ist es wichtig den schon sichtlich Unterkühlten und mit einer Beinfraktur verletzten so schnell und sicher wie möglich zum Rundwanderweg zu bergen um ihn dort dem Rettungsdienst zu übergeben.

Mittels Gebirgstrage und Vakuummatratze wird der Verletzte nun gelagert und dann anschließend mithilfe eines Seiles welches auf dem glitschigen und nassen Untergrund den Patienten sicherte über den Wanderweg geborgen.

Alle drei Trupps retten so den Verletzten bis zum Rundwanderweg auf dem der Einsatzbus der Bergrettung ohne weiteres zufahren kann.

Dort würde nun die Übergabe an den Rettungsdienst erfolgen sollten die Bedingungen sich erheblich verschlechtern würden die Bergretter den Verletzten noch bis zur Zistelalm transportieren und ihn dort übergeben.

So machten die 25 eingesetzten Bergretter über rund 3,5 Stunden sehr gefordert.

Ziel der Ausbildung und der Übung war das eigenen Einsatzgebiet näher kennenzulernen den eigenen Standort mittels GPS aber auch Karte und Kompass sowie Höhenmesser immer genaustens bestimmen zu können dies ermöglichte nun auch das der erste Trupp der den Verletzten gefunden hatte seinen Kameraden die bei der Bergung sehr wichtig waren schnell an die Einsatzstelle heranführen konnte.

Bericht & Fotos Salzburgsberge




 
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